Aus der Amazon-Redaktion
Die britische Horrorkomödie
Shaun of the dead ist im wahrsten Sinne des Wortes ein Brüller. Zombies schlurfen auf der Suche nach Gehirn durch die Straßen von London, aber der unambitionierte Elektroartikelverkäufer Shaun (Simon Pegg) interessiert sich nur für seine Freundin Liz (Kate Ashfield), die ihm gerade den Laufpass gegeben hat. Mit Unterstützung seines faulen Mitbewohners Ed (Nick Frost) kämpft sich Shaun quer durch die Stadt, um Liz zu retten, aber die simplen Angelegenheiten des Alltags spielen ihnen immer wieder einen Streich: als sie versuchen, ein Paar Zombies mit Hilfe von Schallplatten zu enthaupten, streiten sich Shaun und Ed darum, welche Bands es verdienen, dass ihre Platten verschont bleiben: New Order behalten sie, Sade wird zum tödlichen Frisbee. Manche Zombiefilme sind ungewollt komisch, aber bei
Shaun of the dead ist die Komik umwerfend und beabsichtigt, wobei auch hin und wieder ein paar Schockmomente eingebaut wurden. Zudem spielt der immer witzige Bill Nighy (
Tatsächlich... Liebe) mit, ebenso wie ein paar bekannte Gesichter aus der britischen Serie
The Office.
--Bret Fetzer
Movieman.de
Die britische Zombie-Parodie ist erfrischend unamerikanisch. Nichts gegen die göttlichen Zucker-Brothers-Filme (Die nackte Kanone), aber deren Konzept ist zu oft kopiert worden. Mit "Shaun" wird ein anderer Weg beschritten. Der Humor ist etwas schrulliger, etwas behäbiger, etwas kühler. Und genau das ist es, was die Frische des Filmes ausmacht. Sehr viele subtile Gags umlagern die großen Lacher und die Hauptfiguren sind für sich schon ein dauerhafter Lacher. Fazit: sehenswert
Moviemans Kommentar zur DVD: Erfreuliches Bild, grandioser Sound, sinnvolle und zahlreiche Extras.
Bild: Eine erfreuliche Optik, die trotz leichter Konturenschatten (00.12.10) eine tiefgreifende und stabile Schärfe offeriert. Bei sehr hohen Kontrastwerten entwickelt das Bild eine überzeugende Plastizität. Die Rauschwerte sind generell sehr unbedenklich, aber Hintergründe können zuweilen etwas unruhig wirken, zumindest in etwas dunkleren Szenen (00.14.20). Bei gesunden Farben und einer hohen Bewegungsstabilität, die Fahrten an Hecken (detailintensiv) gut aussehen läßt, eine geglückte Abtastung.
Ton: Die sehr effektvolle Kulisse ist herrlich detailiert gestalltet. Dabei wird mit einer eindrücklichen Direktionalität gearbeitet, die raschelnde Scoreeffekte (00.28.08) ebenso hautnah präsentiert, wie ein Mobil-Telefon-Klingeln (00.09.40). Die Stimmen sind klar gesetzt und hochtonfreudig und die Musik erscheint sehr transparent und kann sich auch mit einer stimmigen Dynamik brüsten.
Extras: Der Audiokommentar von Simon Pegg und Edgar Wright ist nicht ganz so witzig, wie der Film, dafür befasst sich eine Kurzdoku mit der "sauberen" Fluglinien-Fassung des Filmes und macht sich über diese lustig. --movieman.de
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